"Unkrautsuppe"
Luststock at it's best | Frontpage | 03.05.2011 - 01:17:52
Sie werden sich verwundert auf den Kopf greifen. "Was zum Teufel ist Luststock?"rufen und verzweifelt im Duden googeln, oder auch umgekehrt. Luststock oder in Kärnten auch liebevoll "Lusche" genannt wächst nicht nur in den meisten Gärten in der Nähe der Komposthäufen und wuchert dort wie Unkraut. Dieses Kräuterlein ist durchaus vielfältig. Luststock oder Maggikraut wie es die meisten unter ihnen kennen, wird nicht nur im Weingeist angesetzt und dient nach üppigsten schweren Mahlzeiten als Magenputzer. Es wird in den meisten Suppen, Eintöpfen und Gemüsepfannen auch gerne als das ideale Kräuterlein zum Verfeinern verwendet.Wir werden den "Lusche" heute in Suppenform zubereiten und somit in jenem Agregatszustand der heimischen Küche verwenden, in dem er gerne zur Verfeinerung und Abrundung des Geschmacks dient. Man brauche: Eine Zwiebel oder zwei Charlotten Luststock in ordentlicher Menge Kerbelkraut und Petersilie Salz,Pfeffer, Muskatnuss sauren Rahm und etwas Dinkelmehl Die Zwiebel oder Charlotten anschwitzen, am Besten in Bauernbutter. Den gehackten Luststock hinzufügen und mit Gemüsefond ( wenn nicht zur Hand glutamatfreies Suppengewürz)aufkochen. Das Dinkelmehl mit dem Sauerrahm vermischen und in die nicht mehr kochende Suppe einrühren. mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Ein Pürierstab tut noch das seine dazu um die Suppe sämig aufgeschlagen wirken zunlassen. Zum Abschluss das Kerbelktaut und die Petersilie fein gehackt in die Suppe streuen und servieren. Wem das Rezept zu "grün" scheint, dem empfehle ich den glasigen Zwiebel mit dem angeschwitzten Liebstöckel mit Noily Prat abzulöschen. Vorsicht! Zuviel tötet den Geschmack der Suppe und macht aus ihrer warmen Vorspeise einen warmen Martini mit Maggikrautgeschmack! Gutes Gelingen!
Seiten (0):
| Es wurden noch keine Kommentare abgegeben! |