Kulinarik im Lesachtal und Italien 2010

Frontpage | 12.08.2010 - 05:28:32

Kötschach Mauten / Tuffbad Dörfl / Sappada / Sutrio

 

Die zwei Tages Reise beginnt mit einem Zwischenstopp in Kötschach Mauthen beim „Ertl“ um dort in einer Viertelstunde einen Wegproviant einzukaufen (So geplant). Beim Betreten des Geschäftes kommt man sich vor wie im Tante Emma Laden, der jedoch im kulinarischen Teil so einiges zu bieten hat.
 
Der Ertl himself nimmt sich uns an, kleine Häppchen mit nicht alltäglichen Ölen, Essig und Pasten werden kredenzt, welche vom Geschmack ihresgleichen suchen!! Ein Gaumen Erlebnis ist zum Beispiel eine getrocknete Tomate wie man sie in Italien im Glas erweben kann, mit Haselnuss-Öl plus Fleur de Sel und ein Tropfen Apfel Balsamico (Wunderbar), zu allen diesen Häppchen einen 100% Merlot 14% von Sancin welcher den Durst stillt und beflügelt.
 
        
 
Nach einer Stunde (wie halt geplant !!!) mit dem Kulinarikpapst aus Oberkärnten mit Genüssen
der besonderen Art geht es weiter ins Tuffbad Dörfl, welches die optimale Adresse für
gestresste Seelen zum „Wellnessen“ und Ausspannen ist.
 
Jetzt aber hurtig über Obertilliach nach Sillian ins Italienische Innichen, Sexten und weiter zur Deutschen Sprachinsel Sappada. Quatier beziehen bei der Claudia und sofort einen Tisch
für 8 Uhr in der „Laite“ bei Roberto und Fabrizia reservieren. Drei Gabeln im Gambero Rosso
und Michelin Auszeichnungen. Top Küche, in elegantem jedoch nicht versnobt-bäuerlichen Ambiente.
 
          
 
Mit einem Aperitivo und der Weinkarte, welche keine Wünsche offen lässt, beginnt die kulinarische Geschmacksexplosion. Angefangen mit Variationen von Gänseleberpasteten mit Lebereis und Leber Creme Brulee  zu Curry Spinat-Tagliatelle und Hase extrem zart und geschmacksvoll, dazu einen Südtiroler Lagrein 1998 Reserva und einem Vulcano 2007 von Inama aus dem Veneto. Zur Geisterstunde verlassen wir das Lokal nach Kaffe, Grappa und Absingen lustiger Lieder, um nach 10 minutigem Spaziergang die wohlverdiente Nachtruhe bei Claudia anzutreten. Am nächsten Tag um 10 Uhr weiter über den Monte Zoncolan (Giro di Italia) in das „Da Alvise“ eine Osteria in Sutrio, wo wir zu Mittag abermals zuschlagen.
 
Ambiente einfach und sauber mit exzelenter Küche. Cjalsons verschiedene würzig gefüllte Teigtaschen mit zerlassener Butter und Ricotta Affumicata, Gnocchi mit Steinpilzen, Reh- Hirsch-Tagliatta auf Ruccola und natürlich Weine aus dem Friaulund Veneto. Zum Abschluss bekommen wir vom Wirt noch Grappa, Zirbenen und Mirtillo.
 
Der Sprache nicht mehr so ganz mächtig, werden wir von unseren Generälen ins Auto verfrachtet und fahren der Erzählung nach über Tolmezzo auf der Autobahn zurück nach Klagenfurt. Gott sei´s gedankt wieder Wohlbehalten zu Hause.

 


 

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